Botschaft der Republik Slowenien in Berlin /Politische Abteilung /

Doppelseitige Zusammenarbeit

Beziehungen zwischen den Staaten sind traditionell sehr gut. Die Bundesrepublik Deutschland hat Slowenien sowohl in der Zeit der Verselbständigung als auch in der Zeit des Beitritts zu den euro-atlantischen Verbindungen unterstützt. Sie hat Slowenien ebenfalls dabei geholfen, die Marktwirtschaft zu errichten. Zahlreiche Besuche auf hoher und höchster Ebene bestätigen ausgezeichnete zwischenstaatliche Beziehungen. Jedes Jahr treffen sich slowenische und bayrische Vertreter im Rahmen der Ständigen Kommission Slowenien-Bayern.

Mit der Mitgliedschaft der Republik Slowenien in der NATO und EU haben sich neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit geöffnet. Zahlreiche Kontakte zeugen von einem beidseitigem Interesse für eine weitere Entwicklung und ein Vertiefen der bestehenden Zusammenarbeit. In Hinsicht darauf, dass Deutschland der größte Wirtschaftspartner Sloweniens unter den Staaten der Europäischen Union ist, wird auch in der Zukunft ein reiche bilaterale Zusammenarbeit erwartet.

Neben der politischen Zusammenarbeit ist die Zusammenarbeit mit der Bundesrepublik Deutschland im Bereich der Wirtschaft am besten verzweigt und effizient. Wir arbeiten auch im Bereich der Verteidigung, Innenangelegenheiten, des Verkehrs, der Landwirtschaft, Kultur und Wissenschaft mit der Bundesrepublik Deutschland zusammen. Im Jahr 2004 sind in Ljubljana die Räume des Goethe Instituts eröffnet worden.

In der Bundesrepublik Deutschland lebt und arbeitet eine große Anzahl Slowenen – Auswanderer und Gastarbeiter. Schätzungsweise leben in Bereich des gesamten Deutschlands zwischen 30 und 40 Tausend Slowenen (in Bezug auf statistische Daten des deutschen Statistischen Bundesamtes waren es am Ende 2003 21.795). Außerdem leben in der BRD ungefähr 1.500 Angestellte in slowenischen Unternehmen im Rahmen der Auslandsabteilungen (Ausführung von Werklieferungsverträgen), die meisten davon in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg und in größeren Industriestädten in Mittel- und Norddeutschland.


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